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Dr. univ. med. Clemens Gasser

Jochberger Straße 98
6370 Kitzbühel

Telefon +43 5356 64 85 1
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Spezialgebiet Ozontherapie: Effektive Regenerations- und Sauerstofftherapien

Praxis Dr. Clemens Gasser

Dr. Clemens Gasser engagiert sich in seiner Praxis in Kitzbühel nicht nur als erfahrener Allgemeinmediziner, sondern auch als kompetenter Spezialist auf dem Gebiet der Ozontherapie. Es handelt sich dabei um eine spezielle und besonders effektive Regenerations- und Sauerstofftherapie, die einerseits der allgemeinen Stärkung des Immunsystems und andererseits der Beseitigung diverser psychovegetativer Erschöpfungszustände dient.

Die Förderung der Durchblutung, die Optimierung eines altersbedingten Sauerstoffwechsels sowie, die Verbesserung zentraler und peripherer Durchblutungsstörungen – Stichwort Raucherbein – stehen bei dieser speziellen Sauerstoffbehandlung im Fokus. Des Weiteren zeigt die Praxis, dass mit diesen Maßnahmen gute Ergebnisse bei der Prävention gegen Herzinfarkte, sowie Schlaganfälle erzielt werden.

Weitere Informationen liefert Ihnen ein ausführliches Interview, das Dr. Clemens Gasser mit Dieter Grabe für die Zeitschrift „Neu Kitzbühel“ (im Folgenden „NK“) geführt hat. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Ozonzherapie: Heilung uns Linderung mit Sauerstoff ist keine Hexerei – im Gegenteil: Die hohe Wirksamkeit der entsprechenden Therapien bei verschiedensten Beschwerdebildern ist selbstverständlich wissenschaftlich, bzw. schulmedizinisch bestätigt.

Ozontherapie auf den Punkt gebracht:

Interview mit Dr. Clemens Gasser, Spezialist für Ozontherapie in Kitzbühel

Alle Lebensprozesse sind von Energie abhängig – Sauerstoff spielt dabei die wichtigste Rolle

Ozon (O3) ist eine Form des Elements Sauerstoff, unterscheidet sich davon aber in seinem Molekülaufbau. Im Gegensatz zu normalem Luftsauerstoff, der aus zwei Atomen Sauerstoff besteht, enthält Ozon drei solcher Atome. Es ist bestrebt, unter Abgabe eines Sauerstoffatoms aus der dreiwertigen Form in die zweiwertige Modifikation zu zerfallen. Das bedeutet: Es handelt sich beim Ozon um ein instabiles Gas, was gleichzeitig das Geheimnis seiner besonderen oxidativen Kraft ist.

Als ein natürlicher Bestandteil unserer Atmosphäre entsteht Ozon unter Einwirkung energiereicher Sonnenstrahlen in einer Höhe von 20 bis 30 Kilometern über dem Meeresspiegel aus molekularem Sauerstoff. Durch die Absorption energiereicher kosmischer Strahlung ermöglicht diese Ozonschicht erst das Leben auf unsere Erde. In großen Höhen, der sogenannten Sanatorien-Höhenlage, ist die Luft ozonreicher als in tieferen Lagen. Ozon wird dort an Duftstoffe organischer Herkunft wie ätherische Öle gebunden und somit für den Menschen über die Atemwege aufnahmefähig. Die sogenannte gute Wald- und Höhenluft hat also ihren erfrischenden Geruch durch pflanzliche Duftstoffe und Ozonide.

Das medizinische Ozon wird aus speziell gereinigtem Sauerstoff in Hochvolt-Entladungsgeneratoren hergestellt. Dank der Verwendung exakt festgelegter Konzentrationen und Dosierungen ist es nicht giftig! Denn für das Ozon gilt ebenso wie für alle Medikamente: Die Dosis macht das Gift. Der Einwand, Ozon sei giftig, beruht zum größten Teil auf Unkenntnis: Für den Menschen ist das Ozon zwar ein Atemgift, aber kein Zellgift bei parenteraler Verabreichung, also durch Spritzen.

 

Wir stellten dem Spezialisten Dr. Clemens Gasser aus Kitzbühel aufschlussreiche Fragen zu diesem Thema:

NK: Herr Dr. Gasser, was ist eine Ozontherapie?
Die Ozontherapie ist eine sehr erfolgreiche, ganzheitliche Behandlungsmethode. Medizinisches Ozon, eine hochwirksame spezifische Form des Sauerstoffs, wird dabei dem menschlichen Körper zugeführt. Das Ozon wirkt stets positiv auf den gesamten Organismus, wobei oft schon nach wenigen Behandlungen eine Besserung spürbar ist.

Übrigens: Das von uns verwendete Ozon ist natürlich nicht ident mit dem schädlichen Ozon der Erdatmosphäre, im Gegenteil. Als reines medizinisches Ozon stärkt es das Immunsystem, wirkt durchblutungsfördernd, entgiftet die Leber und verbessert die Sauerstoffaufnahme ins Blut.

NK: Bei welchen Krankheiten hilft die Ozontherapie?
Bei Durchblutungsstörungen wie Migräne, Schlaganfall, Angina pectoris, Arteriosklerose, Raucherbein und Venenbeschwerden. Weiters bei Rheuma und Abnützungen des Bewegungsapparates, bei Stoffwechselstörungen wie Gicht, Diabetes und erhöhten Blutfetten, bei Altersbeschwerden wie Schwindelanfällen und Vergesslichkeit, aber auch bei Asthma, Schlafstörungen, erhöhten Leberwerten, Allergien, infektiöser Hepatitis B und C. Die Ozontherapie hilft aber nicht nur im Krankheitsfall. Sie wird auch in der Vorsorgemedizin erfolgreich eingesetzt.

NK: Können Sie uns sagen, ob die Ozontherapie Nebenwirkungen zeigt?
Bei richtiger Anwendung durch einen geschulten und erfahrenen Arzt gibt es keine Nebenwirkungen oder bekannte Unverträglichkeit mit herkömmlichen Medikamenten.

NK: Ist der der Erfolg einer Ozontherapie messbar? 
Blutgaswerte sowie Laborwerte – die da sind Cholesterin, Harnsäure, Blutzucker und Leberwerte – zeigen vor und nach einer Ozontherapie erhoben, dass sie sich während einer Ozontherapie deutlich verbessern. Messwerte der Durchblutung und der Lungenfunktionstest können ebenfalls verbessert werden.

NK: Wie wird die Ozontherapie verabreicht? 
Am Anfang steht ein Beratungsgespräch mit dem Arzt, wobei Krankheitsbild, Verabreichungsform und Therapieplan gemeinsam mit dem Patienten festgelegt werden. In Hinblick auf die Verabreichungsform gibt es je nach individuellem Gesundheitszustand und zu behandelnder Krankheit unterschiedliche Möglichkeiten. Am häufigsten kommt die große Infusionsbehandlung zum Einsatz. Dabei wird eine sterile Kochsalzlösung mit Ozon angereichert und per Infusion sofort dem Körper zugeführt. Daneben sind bei Hauterkrankungen die kleine Eigenblutbehandlung, sowie zur Leistungssteigerung im Sport, die intramuskuläre Ozonspritze möglich.

NK: Wer darf die Ozontherapie verabreichen?
Ausschließlich Ärzte, die Mitglieder der Österreichischen Gesellschaft für Ozon-Sauerstoff- und Hämolasertherapie sind.
 

NK: Wir danken für das Gespräch!